Die meisten Mallorca Insider sind Briten, Deutsche oder Franzosen. Sie leben meist schon länger auf der Insel, gehen vornehmlich mit Insidern ihrer „Kolonie“ um und haben höchstens mit dem mallorquinischen Klempner oder Gärtner Kontakt, den sie beim Vornamen nennen. Nur sehr wenig Insider sprechen die Landessprache das Malloquien und deshalb kann auch fast keiner von ihnen mallorquinische Zeitungen lesen. Sie informieren sich in der heimatlichen Presse oder via Satellitenschüssel, die ihnen Programme in der heimatlichen Sprache vermittelt. Ausländer die auf Mallorca leben und hier auch arbeiten, unterscheiden sich von Insidern wesentlich durch die größere Zurückhaltung bei der Beurteilung der mallorquinischen Lebensweise. Was ist denn eigentlich so anders an der mallorquinischen Lebensweise. Wenn man das Thema genauer beleuchtet gibt es gar nicht so viele Unterschiede. Der Mallorquiner ist als Südländer einfach gelassener was seinen gesamten Tagesablauf später beginnen und abends später enden lässt. Vor der alltäglichen Arbeit hält man kurz in der Lieblingskneipe um den morgendlichen Kaffee zu sich zu nehmen und einen kurzen Plausch mit den Alten im Ort abzuhalten. Gut informiert geht es dann zur Arbeit, die in der Regel gegen 9.00 Uhr beginnt. Nach Arbeitsschluss zwischen 17.00 und 20.00 Uhr wird eine Art Zwischenmalzeit eingenommen, meist kalt. Und das Abendessen findet zwischen 21.00 und 23.00 Uhr statt. Auch die Kinder gehen hierzulande später ins Bett. Die Sommerferien auf Mallorca beginnen normalerweise um den 23.Juni und enden am 14. September. In diesen drei langen Monaten gehen die Kinder oft noch später ins Bett. Durch den Einfluss des Tourismus haben sich die Mallorquiner dennoch umgestellt. Die Gäste meist Nordeuropäer legen einen völlig andern Rhythmus vor und dem gilt es sich anzupassen.
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